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Wohnungseigentümer verheizen am meisten

Eine Studie der LBS über die Ausgaben für Heizenergie im Jahr 2008 kommt zu dem Ergebnis, daß Wohnungseigentümer von den gesamten Ausgaben für Heizenergie in Höhe 38,8 Mrd. Euro rd. 63% verbrauchen. 37 % beträgt der Anteil der Mieter an den Heizkosten.

Die LBS zieht daraus das Fazit: Ehrgeizige Klimaziele sind nur erreichbar, wenn man auf die großen Einsparpotentiale bei den 17 Millionen Wohnungseigentümern in Deutschland setzt.” Das dürfte richtig sein, zeigt aber mal wieder, daß die Fördermöglichkeiten für Wohnungseigentümer deutlich verbessert werden müssen. Sonst werden sich Wohnungseigentümer auch künftig entsprechenden Investitionen verweigern. Wo der Investitionsaufwand ein Mehrfaches der möglichen Einsparung beträgt, erfolgen einfach keine Investitionen, weil sie unwirtschaftlich sind.

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Als Ursache für den relativ hohen Energieverbrauch wurden die deutlich größeren Wohnflächen und die hohe Wohnungseigentumsquote bei älteren Gebäuden identifiziert.

2 Personen haben diesen Beitrag kommentiert.



» Thorsten Hausmann schrieb: { 17.02.2012 - 08:02:37 }

Wir WEG – Verwalter haben da noch sehr dicke Bretter zu bohren, bis die Wohnungseigentümer erkennen, wie wichtig Maßnahmen in die energetische Instandhaltung sind.

Ich lade gerne auch zu unserem WEG- Blog ein und freue mich über viele gegenseitige Anregungen und Post’s.

Ihr Thorsten Hausmann
http://www.thorsten-hausmann.blogspot.com/

» Rainer schrieb: { 23.03.2012 - 02:03:31 }

Vielleicht liegt das einfach daran, dass man als Mieter jedes Jahr eine Abrechnung bekommt und dann nachzahlen muss. Ein Hausbesitzer kauft regelmäßig sein Heizöl, vielleicht bekommt er es dann nicht so mit, dass er zu viel verheizt.

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